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Drucken Top Mitteilung von AFVD vom 24.05.2017

Wochen der Wahrheit für Marburg

(Huddle Verlag) Vier Mannschaften sind in der GFL Nord 2017 noch ungeschlagen, ein volles Programm von vier Spielen gibt es in der Nordgruppe der American-Football-Bundesliga am Wochenende nach Himmelfahrt, und dennoch könnten alle vier auch danach noch ungeschlagen sein. Alle vier Co-Spitzenreiter treffen nämlich jeweils auf einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

Die größte Gefahr für die weiße Weste besteht dabei für die Kiel Baltic Hurricanes, die bei den Cologne Crocodiles in Köln gastieren. Das Hinspiel zu Hause gewannen die Kieler zwar 27:10, aber die Kölner hielten nicht nur letzte Woche in der Hauptstadt bei ihrer 6:14-Niederlage gegen die Berlin Rebels gut mit. Vor allem ist ihr Angriff zu Hause in den bisherigen zwei Heimspielen jeweils in Punktelaune gewesen. 52 Zähler pro Heimspiel sind derzeit der Spitzenwert der gesamten German Football League und sprechen dafür, dass die Kieler Verteidigung am Wochenende auf der Hut sein muss.

Mangels Gelegenheit noch keine Punkte zu Hause durften die Allgäu Comets in dieser Saison feiern - nun aber kommt endlich die Premiere für das Kemptener Illerstadion in diesem Jahr. Gleich mit einem „Kracher“, denn zu Gast ist Eurobowl-Finalist Samsung Frankfurt Universe, in der GFL in diesem Jahr noch unbezwungen und beim Rückspiel gegen Stuttgart letzte Woche mit einem 65:0 so richtig in Fahrt gekommen. Letztes Jahr hielten die Frankfurter ihre Endzone beim Gastspiel im Allgäu komplett sauber und siegten 10:0 - eine Garantie auf die ersten GFL-Heim-Touchdowns oder -Field-Goals haben die Comets also gar nicht einmal. Zumal die bisherigen Ergebnisse des Jahres - die Allgäuer verloren letzte Woche zum Beispiel bei Aufsteiger Ingolstadt mit 35:54 - nicht gerade für die Hausherren sprechen.

Auf einen Play-off-Rang haben sich dagegen die Marburg Mercenaries vorgeschoben. Erstmals seit drei Jahren gewannen sie mal wieder zwei Spiele in Folge, letzte Woche mit 31:10 in München. Diesmal scheinen die Hoffnungen auf eine Rückkehr in das Viertelfinale also für die Mercenaries nicht allzu verwegen zu sein. In dieser Hinsicht folgen nun aber die Wochen der Wahrheit für das Team: Jeweils beide Spiele gegen die Stuttgart Scorpions und die Saarland Hurricanes warten an den kommenden vier Wochenenden auf die Marburger. Exakt also die Partien, auf die es für den Club aus der Universitätsstadt ankommt, will man am Ende in die Play-offs kommen. Los geht die Tortur auswärts im Stuttgarter GAZi-Stadion auf der Waldau am Samstagabend.

(Quelle Huddle Verlag)

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