Mitteilung von vom 19.11.2000

GFL-Ligadirektorium: 14 Lizenzanträge eingegangen

Das neueingerichtete
GFL-Ligadirektorium traf sich am 18.11.2000 zu seiner
konstituierenden Sitzung in Frankfurt am Main. In das
Ligadirektorium wurden berufen: Monika Bais (Düsseldorf),
AFVD-Bundesschiedsrichterobmann Peter Springwald
(Recklinghausen), AFVD-Sportdirektor Michael Tiedge
(Düsseldorf), und AFVD-Vizepräsident Uwe Talke (Düsseldorf).
AFV D-Präsident Robert Huber (Obertshausen bei Frankfurt) und
AFVD-Geschäftsführer Thomas Meyer (Offenbach) vervollständigen
als beigeordnete Präsidiumsmitglieder das Gremium.

Erste Amtshandlung nach der
Konstituierung war die Sichtung der eingegangenen Lizenzanträge
für die GFL-Saison 2001. Hier konnte festgestellt werden, daß
insgesamt vierzehn Anträge auf eine GFL-Lizenz eingegangen
waren. Neben den bisherigen zehn GFL-Vereinen der Saison 2000
(Absteiger ist Landsberg Express) beantragten die Aufsteiger
Assindia Cardinals (Essen) und die Saarland Hurricanes eine
Lizenz. Die Hamburg Wild Huskies und die Schwäbisch Hall
Unicorns als Zweitligazweite bewarben sich als Nachrücker. Die
Aschaffenburg Stallions, über denen aus der Spielsaison 2000
noch ein Verfahren auf Lizenzentzug schwebt, beantragten einen
Ortswechsel von Aschaffenburg nach Frankfurt und gleichzeitig
einen Namenswechsel in Rhein-Main Eagles.



Das Ligadirektorium zeigte
sich sehr erfreut über die Zahl der eingegangen Anträge. Mit
dem Spieljahr 2001 wird im American Football erstmals eine
umfassende Prüfung der Wirtschaftlichkeit aller Vereine der 1.
Bundesliga (GFL) durchgeführt. Von dieser Prüfung erhoffen sich
AFV D und GFL-Vereine eine größere Sicherheit vor dem Ausfall
von Vereinen während oder kurz vor einer GFL-Saison.



Das Ligadirektorium wird
nun die eingegangenen Unterlagen prüfen und, sofern notwendig,
noch weitere ergänzende Unterlagen anfordern. Bis zum
10.12.2000, so der Fahrplan, sollen alle Prüfungen abgeschlossen
sein und die Vereine über die Erteilung oder auch Nichterteilung
von Lizenzen benachrichtigt werden. Gegen diese Entscheidungen
ist dann der Rechtsweg zur Lizenzierungsbeschwerdekommission und
gegebenenfalls auch zum Ständigen Schiedsgericht der
Lizenzvereine gegeben. Bis zum Jahreswechsel soll das gesamte
Verfahren weitgehend abgeschlossen sein. Sollte ein Verein durch
das Raster der Wirtschaftlichkeitsprüfung fallen, so kann für
den Verein ein Nachrücker in die GFL aufrücken, sofern dieser
die erforderlichen Kriterien erfüllt. Dies wäre dann die Chance
der Schwäbisch Hall Unicorns bzw. der Hamburg Wild Huskies.



Der bisherige Verlauf des
neueingeführten Lizenzierungsverfahrens beweist, daß das
Lizenzierungsverfahren auf große Akzeptanz der betroffenen
Vereine stößt und, so zumindestens die Hoffnung, auch
Planungssicherheit für alle Beteiligten bringt.



Die Lizenzbewerber im
Einzelnen (für 12 GFL-Plätze):




  • Aschaffenburg
    Stallions/ Rhein Main Eagles (*)

  • Assindia Cardinals
    Essen (Aufsteiger)

  • Braunschweig Lions

  • Cologne Crocodiles

  • Düsseldorf Panther

  • Franken Knights

  • Hamburg Blue Devils

  • Hamburg Wild Huskies
    (Nachrücker)

  • Kiel Baltic Hurricanes

  • Munich Cowboys

  • Rüsselsheim
    Razorbacks

  • Saarland Hurricanes
    (Aufsteiger)

  • Schwäbisch Hall
    Uniorns (Nachrücker)

  • Stuttgart Scorpions



(*) Schwebendes Verfahren
auf Lizenzentzug und Zwangsabstieg in die Regionalliga.