Spitzenspiele in Süd und Nord

Die Neuauflage des letzten German Bowls zwischen Schwäbisch Hall Unicorns und Frankfurt Universe sowie in der GFL Nord das Aufeinandertreffen der beiden anderen Halbfinalisten von 2018 New Yorker Lions und Dresden Monarchs stehen im Mittelpunkt des kommenden GFL-Wochenendes.

In beiden Fällen sind die Gastgeber noch ungeschlagen und haben ihren Rivalen in der Hinrunde auswärts besiegt. Titelverteidiger Schwäbisch Hall könnte nun im direkten Duell gegen den einzig verbliebenen Verfolger mit einem Sieg seinen zehnten Südmeister-Titel bereits klar machen. Die Braunschweiger haben außer Dresden noch die Hildesheim Invaders zu fürchten, aber auch sie wollen natürlich den nächsten Schritt in Richtung des German Bowls am 12. Oktober in der Frankfurter Commerzbank-Arena machen.

GFL Süd: Trainerwechsel bei Frankfurt Universe

Das Spiel in Schwäbisch Hall steht unter besonderen Vorzeichen. Während der Woche haben die Frankfurter und ihr bisheriger Head Coach Brian Caler ihre Zusammenarbeit beendet. Caler geht aufgrund veränderter familiärer Bedingungen sozusagen in „Elternzeit“, seine Aufgaben bei Universe übernimmt nun vorerst Defensive Coordinator Thomas Kösling. In Schwäbisch Hall wird ohnehin die Universe-Verteidigung erst einmal gefordert sein, doch hat Universe im Vergleich zum mit 0:31 verlorenen Hinspiel auch im Angriff noch einmal aufgerüstet: Routinier Andre Mathes verstärkt die Offensive Line, und Receiver Anthony Mahoungou, der 2018 in der NFL bei den Philadelphia Eagles unter Vertrag stand, den Passangriff.

„Das letzte Spiel gegen Frankfurt erlaubt keinerlei Rückschlüsse“, warnt Schwäbisch Halls Head Coach Jordan Neuman jedenfalls. „Universe ist eines der Topteams in der GFL. Es hat einen der talentiertesten Spielerkader, der in der Sommerpause noch verbessert werden konnte.“ Seiner eigenen Mannschaft hat die kurze Pause im Juli nicht unbedingt gutgetan, bei den beiden Siegen in München und in Marburg war man weit weniger souverän aufgetreten als in der Hinrunde. Mit dem ersten Auftritt des neuen Defensive Backs Adehkeem Brown in der GFL sowie der Rückkehr von Receiver Aurieus Adegbesan und Defensive Lineman Alexander Kress sollte der Kader aber nun wieder besser aufgestellt sein.

GFL Nord: Lions warten auf die Monarchs

Im Norden plagen die Dresden Monarchs vor dem Nord-Spitzenspiel einige personelle Sorgen. Glen Toonga und Martin Emos sind weiter verletzt, im letzten Spiel kamen in der Defense bei Jonas Gacek und Pascal Schrader weitere Blessuren hinzu. Im Angriff soll mit der Verpflichtung von Receiver Jordan Bouah der Ausfall von Emos abgefedert werden. Letztes Jahr genügte den Sachsen ein Unentschieden im letzten Saisonspiel in Braunschweig, diesmal müsste wohl ein Sieg gegen die New Yorker Lions her, will man wieder ein Heimspiel im Viertelfinale haben. Die Hildesheim Invaders schicken sich an, dies den Dresdnern streitig zu machen. Beim Auswärtsspiel bei den Kiel Baltic Hurricanes, die an ihrem jährlichen „Salute to Service“-Spieltag verschiedene Einheiten der Bundeswehr als Gäste begrüßen werden, könnten die Hildesheimer mit einem Sieg die erste GFL-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte endgültig klar machen.

 

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